Deer Mù
- volmar.schmid

- 18. Juni 2024
- 1 Min. Lesezeit

Heute bin ich ihm wieder mal begegnet, dum Mù, dem „man“. Lang ist es her, er jung, begeisterungsfähig und träumender Weltverbesserer. Von morgens bis abends lag er uns in den Ohren mit dem „sellti…, mu miessti…, mu chänti…, mu tärfti…“ Seine Begeisterung und sein Einsatz hat uns oft überfordert. Praktisch täglich kam er mit neuen Ideen bei uns vorbei und hinterliess uns mit massenhaft Vorschlägen und schlechtem Gewissen. Wir, die wir in unserer Jungend im „Mittelalter“, in absolut bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen waren, wollten doch auch etwas vom steigenden Wohlstand und den modernen Annehmlichkeiten profitieren; aber eben, dann kam „Mù“ wieder mit der Moralkeule. Immer mehr begann er uns zu ärgern, bis wir dann das moralische Problem grammatisch zu lösen begannen. Wir begannen seine Sätze genauer zu analysieren: der redete ja immer im Konjunktiv: mu sellti…, mu miessti… (Der Konjunktiv ist im Deutschen neben dem Indikativ und dem Imperativ einer der drei Modi eines Verbs. Da Aussagen im Konjunktiv häufig in den Bereich des Möglichen fallen, wird er auch als Möglichkeitsform bezeichnet. Der Konjunktiv zeigt jedoch nicht an, dass etwas möglich ist.). Aha! Das, was der Mù uns da vorschlug, wären eigentlich Möglichkeiten! Und jetzt begannen wir ihm auch besser zuzuhören, d. h., wir hörten seinen Vorschlägen bis zum Ende zu: Mu sellti mee ÖV brüüchu! Mu miessti weniger bschittu! Mu chänti ds Füess gaa! Mu tärfti nimme a so vill fleigu! - Gesagt, stieg der Mù in seinen BMW und fuhr Richtung Malpaensa, dort hatte er eine Flug in die Karibik gebucht (Man gönnt sich ja sonst nichts!). Übrigens, zum Bewässern seines Gartens hat er sich jetzt einen Bewässerungscomputer zugelegt. Ja, deer «Mù»!
Volmar Schmid, 18.06.2024



Ich finde solche Erinnerungen an prägende Persönlichkeiten sehr lebendig, weil man sofort ein Bild von diesem ständig mahnenden „Mù“ vor Augen hat. Besonders spannend ist für mich der Gegensatz zwischen seinem Idealismus und dem Wunsch der anderen, nach einer entbehrungsreichen Jugend endlich etwas vom neuen Wohlstand zu geniessen. Bei https://kingmakercasino-swiss.com/ habe ich noch weitere interessante Gedanken zu solchen gesellschaftlichen Veränderungen gefunden. Gerade diese Reibung zwischen Verzicht, Fortschritt und Weltverbesserung scheint viele Generationen begleitet zu haben.
Herrlich ironisch geschrieben! „Deer Mù“ kennt wohl jeder: Menschen, die uns erklären, was man sellti, miessti oder tärfti – und am Ende selbst genau das Gegenteil tun. Besonders schön ist, wie du den Konjunktiv zum kleinen sprachlichen Gegenspieler machst. Plötzlich werden aus moralischen Befehlen nur noch Möglichkeiten, und schon wirkt der ganze „Mù“ etwas weniger bedrohlich. Der BMW Richtung Malpensa ist dabei natürlich die perfekte Pointe. Solche Geschichten zeigen, wie viel Humor in einem Dialekt stecken kann. Beim Weiterstöbern bin ich übrigens auch auf https://bullibet-italy.net/ gestoßen.
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Und genau do chunt für mich öppis Spannends ins Spiel: Ich han nämli vor churzem d’ Sweetyspin App usprobiert. Ich weiss, mer cha online meh als nume zocke, aber ebe, wenn ich scho em Mù sin Satz „mu sellti…, mu chänti…“ im Chopf han, denn sägi mir: Mer chönt jo mol luege, was es für unterhaltsami Möglichkeit git. D’App funktioniert uf em Smartphone mega flüssig, au ohni dass me ständig zoomä mues. Für Android git’s sogar e eigeni APK-Version, wo me direkt vo de Homepage lade cha – isch jo fast so, wie wenn de Mù endlich mol würkli mache würd, was er predigt. D’Navigation isch uf Einhandbedienig usgleit, d’Spiele sind i Kategorie wie Slots, Live-Casino oder Jackpots sortiert –…