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Überschrift 3

K

Siehe auch unter "Ch", im Walliserdeutschen wird wie auch im übrigen Schweizerdeutschen das "K" Kind zu "Ch"  Chind verschoben; sehr oft ist auch das "k" und das scharfe "g" nicht zu unterscheiden (kchiijugheien, stürzen), deshalb lohnt sich manchmal auch ein Blick nach "G".

Kaaderli, N. n.; Festhalterahmen für den Aufsatz eines Trichters, der Folla, auf dem Käsekessi

Kaffemili, N. f; Kaffeemühle

Kaffestuba, N. f; Kaffeestube

Kanabett, N. n; Kanapee, Sofa

Kantholz, N. n; Kantholz,Wandbalken

kaar, auch kaarte,  Adj.; stark behaart, struppig , von „ge-haart“ [Id. 3/421]

Kaaretsch, N. m; I. stark behaart, struppig, kotig, Mensch oder Tier; II. junger, stuppliger Knabe [Id. 3/421, vgl. châr 1. schmierig, schmutzig, kotig]

Kaffemili, N. f; Kaffeemühle

kcheerig, Adj. richtig, fest, stark: an kcheerige Schluck; ein tüchtiger Schluck [Id. 3/442, vgl. chêrig, 2. flink, gewandt, anstellig; IA I/1976, 38]

kchiiju, V. intr.; stürzen, fallen, umfallen [Id. 2/1103]

Komooda, N. f; Kommode

Konsolufries, N. n; Konsolenfries

Kruppi, N. n.; Kruppe = Kreuz und Brett bei Rindvieh [Id. vgl. 3/843; Rübel, 18]

Kuurhüss, N. n; Kurhaus

K, vgl. G

kaar, auch kaarte,  Adj.; stark behaart , von „ge-haart“ [Id. 3/429]

Kaaretsch, m; I. stark behaart, Mensch oder Tier; II. junger, stuppliger Knabe [Id. 3/429]

Kalaster, N. n; vermutlich von Kadaster, hier Gemeindesteuer

Kalaschter, N. n; Schimpf- oder Übername für eine komischen Kauz: wells Kalaschter, welch ein Kauz [Gr. S. 120]

Kapaaro, N. m.; Handgeld beim Vertragsabschluss auf dem Markt, eine kleine Anzahlung beim Viehhandel [IA I/1983, 36]

kaputt, Adj.; 1. tot; das Schaaf ischt kaputt; das Schaf ist tot; 2. zerstört, defekt, wertvermindert; das Puppi ischt kaputt, dieses Spielzeug ist defekt [Id. 3/40r]

karisierru, V. intr.; von franz. caresser;  liiert sein, mit jemanden Bekanntschaft haben, freien, werben; 1. das Wort bedeutet einerseits den Zustand des liiert seins: är karisiert mit der Vreena, er geht mit Verena und 2. anderseits die Tätigkeit des Werben: är geit hina am Aabund ga karisieru, er wandelt heute Abend auf Freiersfüssen [Id. 3/428; IA I/1983, 36]

Kärli, N. m.; Kerl;  Bezeichnung für einen jüngeren Mann; an flotte Kärli, ein flotter Kerl; man merkt an der Lautung "K", dass dieses Wort erst sehr spät in den Dialekt übernommen wurde [Id. 3/462]

kcheerig, Adj.; richtig, fest, stark: an kcheerige Schluck; ein tüchtiger Schluck [Id. 3/442; IA I/1976, 38]

Konfitüür, N. n.; Konfitüre