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Kinderverse

Liri, lari, Leffilstill. Kinderverse im Walliserdeutschen. Hrgs. Volmar Schmid und der Oberwalliser Kindergärtnerverein. Rotten Verlag, Visp, 1990

Kinderverse bieten eine fast unübersehbare Vielfalt an Themen und Motiven, denn auf irgend eine  Weise hat doch die ganze Erwachsenenwelt in ihnen Eingang gefunden. Trotzdem ist zu einem  grossen Teil die inhaltliche Aussage sekundär, da Elemente des Klanges und des Rhythmus dominieren, oder sie tritt in den Sprachspielen oder Nonsens-Versen ganz zurück.

                                          

Bezeichnend für die Ansprüche der Kinder ist eine kleine Begebenheit aus Marie von Ebner-Eschenbachs «Zeitlosem Tagebuch»: «Sie sangen ihre Lieder unverdrossen. fingen immer wieder vom Anfang an, sobald sie damit fertig geworden waren. - Was singt ihr denn da? fragte ich, was soll das heissen? - Sie sahen mich an und lachten mich offenbar - aus. Ein Knabe sprach mit Überlegenheit: „Was braucht es denn  zu heissen>?»

 

Kurz- man kann sagen: Das Thema des Kinderverses ist die Welt. ln den Gedichten, Sprüchen und Liedern begegnet das Kind der Welt.  Im Folgenden wird eine Auswahl von Kinderversen in thematischer Reihenfolge getätigt.